Weser Kurier

Schon wieder torlos

Wie beim ersten Vergleich spielen Ottersberg und Bodenteich 0:0

Bad Bodenteich. Dieses Resultat kannten beide Mannschaften schon aus dem Hinspiel. Bereits auf der Anlage des TSV Ottersberg hatte es im vergangenen August ein 0:0 gegeben. Nun wiederholte sich dieses Schauspiel auch auf dem Rasen des TuS Bodenteich. Erneut brachte keine der beiden Landesliga-Mannschaften den Ball im gegnerischen Tor unter, wieder durften sie sich mit einem Zähler trösten.

Das Wetter hatte selbstverständlich auch in der Lüneburger Heide seine Spuren hinterlassen und dafür gesorgt, dass der Untergrund im Grunde nicht wirklich zum Fußballspielen einlud. Immer wieder holperte der Ball über das Feld, auf beiden Seiten gab es etliche technische Fehler. Dennoch waren es die Gäste, die zunächst etwas besser mit den schwierigen äußeren Bedingungen zurechtkamen. Auf den Ergebnisbogen sollte dieser Umstand jedoch keine Auswirkungen haben. Trotz allerbester Möglichkeiten scheiterten die Ottersberger immer wieder am stark agierenden Schlussmann der Heimelf, Moritz-Alexander Niebuhr. „In dieser Phase müssen wir die Partie eigentlich in die richtigen Bahnen lenken“, sagte TSV-Coach Jan Fitschen. Als es nach 45 Minuten in die Kabinen ging, war der Spielstand für das Team aus dem Kreis Uelzen mehr als schmeichelhaft.

Es dauerte bis in die zweite Halbzeit hinein, ehe auch der TuS Bodenteich etwas mehr für das Spiel tat. Zwei gute Möglichkeiten durch Kevin Venancio (55.) und Maarten Lühr (67.) hätten zwar zu Treffern führen können, allerdings waren in der Schlussphase dann wieder die Wümmekicker am Drücker. Letztlich war es jedoch egal, was die Gäste in der Offensive auch versuchten, sie kamen nicht zum Erfolg. Viel schlimmer: Sie mussten sich am Ende vorwerfen lassen, viel zu wenig vom ersten Auswärtsauftritt des neuen Jahres mitgenommen zu haben. Anders sah das beim TuS Bodenteich aus. Dort war man sich des glücklichen Zustandekommens des Ergebnisses durchaus bewusst, freute sich aber natürlich trotzdem über den einen Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

„Das war ein super Auswärtsspiel von uns, es haben halt einfach nur die Tore gefehlt“, sagte Jan Fitschen nach dem Schlusspfiff. „Die Art und Weise, wie wir im ersten Spiel nach der Winterpause und dann auch noch auswärts aufgetreten sind, war wirklich sehr löblich. Gefühlt waren wir zu 80 Prozent die spielbestimmende Mannschaft.“

Quelle: Weser Kurier 6.3.2017; Malte Bürger

   
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